Trip nach Gran Canaria

Hallöchen!

Heute soll es um unseren Trip nach Gran Canaria gehen. Ich war dort über den Tag der Kanaren mit einer anderen FSJlerin unterwegs, wir hatten ein Auto und haben in einem Hostel in las Palmas geschlafen. Aber fangen wir vorne an. Am Freitag nach der Schule hatte ich die Zeit nochmal nachhause zu fahren und meine Sachen umzupacken, wodurch ich nicht mit meinen Schulsachen nach Gran Canaria musste. Wir haben uns dann beim Hafen in Santa Cruz getroffen, da von dort unsere Fähre gefahren ist. Bei der Fähre musste ich dann noch vorweisen, dass ich wirklich berechtigt bin den Rabatt für die Fähre zu erhalten. Das brachte einige Schwierigkeiten mit sich und im Zeitdruck war ich dann am Ende auch noch. Am Ende hat aber alles dann irgendwie funktioniert. Nachdem wir dann nach einer knapp zwei stündigen Fahrt auf Gran Canaria angekommen sind, haben wir unser Mietauto abgeholt und sind Richtung las Palmas, zu unserem Hostel gefahren. Auf dem Weg waren wir dann noch Einkaufen, damit wir später nicht noch einmal losmussten. Den Abend haben wir dann entspannt im Hostel mit einem Wein ausklingen lassen.

Am nächsten morgen haben wir dann ausgeschlafen und sind ganz entspannt in den Tag gestartet. Nachdem wir gefrühstückt haben, sind wir zum Auto gegangen und zum 'Roque Nublo' gefahren. Dort haben wir dann eine kleine Wanderung gemacht, damit wir oben zu dem Gipfel kommen konnten. Das ist nun schon der zweite höchste Punkt einer kanarischen Insel auf dem ich war. Danach sind wir zu einem kleinen Stausee namens 'Cruz de San Antonio' gefahren und haben uns auf dem Weg noch fix den Fischerort 'Mogán' angeschaut. Als nächstes Stand für uns eine Abkühlung auf dem Plan. Dafür wollten wir zu einem Naturpool namens 'Charco Holandés'. Zum einen war dieser sehr versteckt, zum anderen aber auch sehr überfüllt mit Einheimischen und auch das Wasser sah leider eher weniger appetitlich aus. Auf dem Weg haben wir haben eine große Menge an Streunerkatzen gesehen, witzigerweise hat da (warum auch immer) ein Hahn gechillt. Wir sind dann schlussendlich ohne baden zu gehen wieder gefahren, um uns noch bei Tageslicht die 'Dunas de Maspalomas' anzuschauen. Die Dünen waren an sich ganz cool, wobei ich es mir noch größer vorgestellt habe. Mich hat aber wirklich ziemlich sauer gemacht, das trotz Verbot so viele Menschen auf den Dünen rumgelaufen sind. Es wird schon Gründe haben, warum es verboten ist und ich finde es unfassbar rücksichtlos, wenn nur wegen ein paar Bildchen darauf geschissen wird. Touris nehmen sich oft schon genügend raus, jedoch habe ich mich wirklich geschämt für das Verhalten der anderen. Es lag auch überall Müll rum, die Zäune wurden mutwillig zerstört, damit man auf die Dünen kommt, obwohl überall groß in mehreren Sprachen geschrieben stand, dass das Betreten Verboten ist (sogar auf deutsch, damit auch wir Kartoffeln es raffen). Danach sind wir zum Abkühlen noch kurz zu dem Touristrand in der Gegend gefahren. Der war aber (wie zu erwarten) auch total überfüllt. Wir sind dann auch nur kurz ins Wasser gesprungen und dann gefahren. Auf dem Rückweg haben wir uns nochmal mit Lebensmitteln eingedeckt, da Sonntag die meisten Läden geschlossen haben. Im Hostel angekommen waren wir schnell duschen und sind anschließend noch in die Stadt gegangen, um dort in einem Restaurant zu essen. Ich habe mir ein großes Bier und eine 4 Käsepizza bestellt. Die war super lecker und es war mehr Käse als Teig, also alles wie ich es mag. Den Abend haben wir danach dann wieder im Hostel auf der Dachterrasse ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir zuerst in die Innenstadt gegangen und haben dort ein Eis gegessen. Wir sind auch an einem Markt vorbei gekommen, bei dem ich mir etwas selbstgemachte Schmuck gekauft habe. Danach sind wir zum 'Barranco de las Vacas' gefahren, wo wir erst falsch gelaufen sind, am Ende aber dann doch noch den richtigen Weg gefunden haben. Es sah dort ein wenig aus wie in den Grand Canyon, aber in der mini Variante. Danach sind wir bei dem kleinen Fischerort Tufia ins Meer gegangen (war ein Geheimversteck und wirklich ruhig und abgelegen dort). Anschließend sind wir nach Teror gefahren. Der Ort war sehr klein und schön geschmückt. Als Abschluss des Tages wollten wir noch einen Aussichtspunkt besuchen, von dem man auf Las Palmas schauen kann. Der war aber leider gar nicht schön und man hat vor allem Müll und das Industriegebiet betrachten können. Nachdem wir wieder im Hostel angekommen sind, haben wie auf der Dachterasse Humus gegessen und ein bisschen Wein getrunken. Diesen Abend war ein bisschen mehr los, jedoch haben die Spanier die in dem Hostel gearbeitet haben nicht so viel Lust gehabt mit uns ein Gespräch zu führen, wodurch wir dann auch einfach unter uns geblieben sind.

Am letzten Tag mussten wir um 11 aus dem Zimmer raus. Danach sind wir zu dem Sandstrand in las palmas 'Plaza de Las Canteras' gefahren. Dort war es sehr touristisch aber trotzdem ganz schön. Sonst kann man dort wohl auch sehr gut surfen wurde mir gesagt, wir konnten uns davon diesmal aber nicht überzeugen lassen, da wir keine Zeit für einen Surftag hatten. Anschließend sind wir zur 'Parroquia de San Juan Bautista' in Arucas gefahren. Dort sind wir in einem Restaurant essen gewesen, welches direkt neben der Kirche lag. Die Bedienung und das Essen waren aber leider nicht sonderlich gut oder freundlich, gibt von mir also eindeutig keine Empfehlung. Als letzten Stopp sind wir zum 'Mirador del Balcón' gefahren, was sich auf jeden Fall gelohnt hat. Von dort aus konnte man die Gebirgskette sehr gut sehen und durch die verglasten Seitenwände auch wirklich tolle Fotos machen. Ein bisschen wild war es schon, da es wirklich steil nach unten ging und bei dem Foto auf der Mauer der Abgrund hinter mir nur einige Fingerbreit entfernt war. Nachdem wir die obligatorischen Fotos gemacht haben, sind wir schnell nach 'Agaete' gefahren, da dort unsere Fähre zurück nach Teneriffa abgefahren ist. Eigentlich wollten wir noch einen kleinen Abstecher zu den Naturpools dort machen, da diese wohl sehr schön und bekannt sein sollen. Als wir jedoch in Blickweite waren konnte man direkt sehen, dass es super voll war. Wir sind dann schlussendlich wieder umgedreht und direkt zu der Fähre gegangen. Vor Ort haben wir dann gemerkt, dass ich mich mit der Abfahrtszeit komplett vertan habe und die Fähre nicht wie geplant um 18 Uhr abfährt, sondern erst um 20 Uhr. Zum Glück war die Fähre aber so leer, dass eine spontane Umbuchung ohne große Probleme (und auch ohne Aufpreis) möglich war.

Wenn du Wissen willst wie ob ich mein surfen verbessern konnte und wie es mir jetzt so geht, nachdem die Hälfte der Zeit rum ist, dann solltest du unbedingt beim nächsten Eintrag wieder vorbeischauen. 
Bis dahin heißt es aber wie immer: Ich wünsche dir einen schönen Tag, eine schöne Woche, einen schönen Monat und ein schönes Leben.
Elli

Lieblinsgbild von diesem Wochenende

Hostel und Las Palmas


 

  

  

 


Roque Nublo

 





Cruz de San Antonio
 

Dunas de Maspalomas



Barranco de las Vacas

 




Teror
 


 




Plaza de Las Canteras



Parroquia de San Juan Bautista
     

Mirador del Balcón






Abfahrt in Agaete

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